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Tutorial11 Min·

Die erste SMS per API in 5 Minuten senden – der komplette Leitfaden

Die meisten „SMS-Gateways" brauchen Tage zur Einrichtung: Antrag, Vertrag, Vertriebsgespräch, proprietäres SDK. Wir gehen den anderen Weg – Ihre erste SMS über die API geht in 5 Minuten raus: Konto anlegen, Token erzeugen, eine HTTP-Anfrage. In diesem Leitfaden gehen wir den ganzen Weg: vom Konto über funktionierenden Code in vier Sprachen bis zu Webhooks und Fehlerbehandlung – die Dinge, die über den Produktionseinsatz entscheiden.

Schritt 1: Konto und Bearer Token

Erstellen Sie ein Konto auf der Registrierungsseite – Sie erhalten 100 Gratis-SMS, ohne Kreditkarte und ohne Vertrag. Die Aktivierung ist sofort. Im Kundenpanel erzeugen und laden Sie einen Bearer Token herunter (der Token kann auch über den Kundenservice bezogen werden). Behandeln Sie ihn wie ein Passwort – in Umgebungsvariablen (z. B. ACTIO_TOKEN), nie im Repository oder im Frontend. Bei einem Leck widerrufen Sie ihn im Panel und erzeugen einen neuen.

Schritt 2: die erste Anfrage (curl)

Der schnellste Test ist ein einzelner Aufruf aus dem Terminal. Der Endpoint nimmt JSON an und gibt Message ID und Status zurück:

curl -X POST https://api.sendly.link/api/sms \
  -H "Authorization: Bearer $ACTIO_TOKEN" \
  -H "Content-Type: application/json" \
  -d '{
    "to": "48732129000",
    "body": "Ihr Login-Code: 482910"
  }'

Zwei Felder machen die Arbeit: to (Empfängernummer, 9–11 Ziffern) und body (Nachrichtentext). Die vollständige Referenz – inklusive des optionalen from-Felds – finden Sie in der Dokumentation.

Schritt 3: Integration in Ihren Stack

Die API ist reines REST und funktioniert mit jeder Sprache, die HTTP spricht – ohne geschlossene Bibliotheken. In Node.js genügt das eingebaute fetch, in Python requests.post(...), in PHP cURL, in Go das Standard-net/http. Fertige Snippets in fünf Sprachen finden Sie in der Dokumentation – kopieren, Token tauschen, fertig.

Schritt 4: Webhooks statt Polling

Eine SMS zu senden ist nur die halbe Geschichte – Sie wollen wissen, ob sie ankam. Statt die API in einer Schleife abzufragen, konfigurieren Sie einen Webhook: Sie geben Ihre URL an, wir senden eine POST-Anfrage. Es gibt zwei Typen: MESSAGE (eingehende Nachricht – Felder from, to, body) und NOTIFICATION (Statusbestätigung – Feld status: DELIVERED oder ERROR). So reagiert Ihr System in Echtzeit – etwa mit einem erneuten Versand, wenn der Status ERROR ist.

Fehlerbehandlung

Behandeln Sie in der Produktion die API-Statuscodes von vornherein. Erfolg ist 200 – die Nachricht wird zum Versand angenommen und die Antwort enthält eine message_id. Fehler: 403 (Autorisierungsproblem), 422 (Validierungsfehler – Details in den Feldern errors.token / errors.to / errors.body) und 429 (Anfragelimit überschritten). Eine gute Integration protokolliert message_id und Status und wendet bei 429 exponentielles Backoff an.

Eine API, drei häufige Anwendungsfälle

Dieselbe API deckt drei sehr unterschiedliche Szenarien ohne Integrationsänderung ab: Transaktionsbenachrichtigungen, 2FA-/OTP-Codes und Massenkampagnen an Tausende Empfänger. Abrechnung pay-as-you-go, ohne Abo und Einstiegsschwelle – den Tarif für Ihr Volumen sehen Sie in den Preisen.

FAQ

Brauche ich einen Vertrag, um die API zu testen?+

Nein. Sie registrieren sich per E-Mail, erhalten 100 Gratis-SMS und testen sofort – ohne Vertrag und ohne Kreditkarte.

In welchen Sprachen gibt es Code-Beispiele?+

curl, Node.js, Python, PHP und Go – alle in der Dokumentation, fertig zum Kopieren.

Woher weiß ich, dass eine SMS zugestellt wurde?+

Ein Webhook sendet eine NOTIFICATION-Anfrage mit Status DELIVERED oder ERROR an Ihre URL, in Echtzeit. Sie müssen die API nicht abfragen.

Welche Fehlercodes gibt die API zurück?+

Erfolg ist 200 (mit Feld message_id). Fehler: 403 (Autorisierungsproblem), 422 (Validierungsfehler) und 429 (Anfragelimit überschritten).

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