Massen-SMS: eine Kampagne aufbauen, die konvertiert
Massen-SMS schlägt E-Mail dort, wo Geschwindigkeit und Zustellsicherheit zählen: rund 98% Öffnungsrate in den ersten Minuten, während E-Mail um 20% kämpft. Aber „an alle senden" ist der schnellste Weg, die Liste zu verbrennen und Bußgelder zu kassieren. Eine gute SMS-Kampagne ist ein Prozess: saubere Basis, Segmentierung, Personalisierung, der richtige Moment und harte Messung. Seit September 2026 stellen Sie ein Paket von bis zu 1000 Nummern auch im Panel Massenversand zusammen, ohne API. Unten – wie Sie eine Kampagne vorbereiten, die sich zu senden lohnt.
Basis und Einwilligung vorbereiten (DSGVO)
Beginnen Sie mit einer sauberen Basis und aktuellen Marketing-Einwilligungen. Versand ohne Einwilligung riskiert Bußgelder und – ebenso teuer – den Verlust der Absenderreputation. Sorgen Sie dafür, dass die Liste im Format E.164 vorliegt, ohne Duplikate und ohne inaktive Nummern – das ist die Voraussetzung für gute Zustellbarkeit. Diese Hygiene machen Sie auf Ihrer Seite, bevor Sie die Nummern an die API übergeben: Jede tote Nummer kostet Geld und verdirbt die Statistik.
Segmentierung: weniger ist mehr
Eine Nachricht an die gesamte Basis verschwendet das SMS-Potenzial. Teilen Sie Empfänger nach dem, was Sie wissen: Kaufhistorie, Standort, Funnel-Phase, letztem Aktivitätsdatum. Ein Neukunde bekommt eine andere SMS als jemand, der seit 60 Tagen nicht gekauft hat. Segmentierung steigert die CTR und senkt Abmeldungen, weil der Inhalt relevant ist.
Personalisierung und Text in 160 Zeichen
Eine SMS hat 160 Zeichen pro Segment (danach teilt sie sich in weitere, teurere Segmente). Jedes Wort zählt. Bewährte Struktur: erkennbarer Absender (Sender-ID), ein konkreter Vorteil, ein klarer CTA, ein kurzer Link mit eigenen UTM-Parametern. Die Personalisierung bauen Sie auf Ihrer Seite: Ihr System setzt Name, Code oder Betrag in den Text ein und übergibt die fertige Nachricht an die API. „Anna, Ihr -15%-Code läuft heute um 22 Uhr ab" schlägt „Aktion in unserem Shop". Den Versand übernimmt dann die Massen-SMS.
Versandzeit und Durchsatz
Der Zeitpunkt zählt. Planen Sie Versände zu Stunden echter Empfängeraktivität – B2C meist 10–12 und 17–20 Uhr, B2B in der Arbeitszeit. Vermeiden Sie früh morgens und spät abends (Ärger = Abmeldungen). Für den Versand selbst nimmt POST /api/sms-multi bis zu 100 Nummern pro Anfrage entgegen – größere Kampagnen zerlegen Sie in Pakete und lösen sie zur gewünschten Uhrzeit aus Ihrem System aus.
A/B-Tests: weniger raten, mehr messen
Testen Sie vor dem Versand an die ganze Basis zwei Textversionen an kleinen Stichproben und senden Sie die Siegerversion an den Rest. Testen Sie ein Element nach dem anderen: CTA, Länge, Rabatt, Uhrzeit. Schon wenige Prozentpunkte CTR bei großer Basis sind echtes Geld. Die Aufteilung der Stichproben und die Auswertung organisieren Sie auf Ihrer Seite – die API versendet die Variante, die Sie ihr übergeben.
Messung und Kampagnenkosten
Messen Sie drei Dinge: Zustellbarkeit, CTR und Conversion. Die Zustellung meldet der Webhook mit dem Status DELIVERED oder ERROR an Ihre Adresse; Klick und Kauf verbinden Sie über eigene Links mit UTM-Parametern in Ihrer Analytics. Kosten berechnen Sie vorab im Rechner: ohne Abo, der Tarif sinkt mit dem Volumen. Ein Testkonto mit 100 Gratis-SMS gibt es auf der Registrierungsseite.
FAQ
Wie viele SMS pro Stunde kann ich senden?+
Wir nennen keine Durchsatzgarantie. Für den Massenversand gibt es den Endpoint /api/sms-multi – bis zu 100 Nummern pro Anfrage; das Tempo einer großen Kampagne steuert Ihr System über die Zahl der Anfragen.
Kann ich den Text pro Empfänger personalisieren?+
Ja, aber die Personalisierung bauen Sie auf Ihrer Seite: Ihr System setzt Name, Code oder Betrag in den Text ein und übergibt die fertige Nachricht an die API. Personalisierung steigert die CTR deutlich.
Wie wird Massen-SMS abgerechnet?+
Pay-as-you-go, ohne Abo. Der SMS-Tarif sinkt mit dem Monatsvolumen – volle Tabelle in den Preisen.
Lohnt sich eine HLR-Prüfung vor dem Versand?+
Bei großen Basen ja, aber das ist ein separater Dienst – SENDLY prüft Nummern vor dem Versand nicht. Inaktive Nummern sortieren Sie auf Ihrer Seite aus; das senkt Kosten und verbessert die Zustellbarkeit.